Surfcamps in Marokko und wie man das richtige wählt
Marokko bietet den zuverlässigsten Anfänger-Surf in Reichweite Europas: eine warme Atlantikküste, die von September bis April funktioniert, eine Flugstunde von weiten Teilen Südeuropas entfernt und zu etwa dem halben Preis von Portugal oder den Kanaren.
Ein Surfcamp bedeutet hier meist einen Preis für Bett, Verpflegung, Board- und Neoprenverleih sowie an den meisten Tagen eine betreute Session — samt Transport zu dem Strand, der an diesem Morgen läuft. Genau das zählt an dieser Küste mehr als alles andere. Die Swellrichtung ändert von Tag zu Tag, was surfbar ist, und ein Camp, das jeden Morgen zum selben Parkplatz fährt, fährt einen Fahrplan und kein Surfprogramm.
Das Land ist nicht ein Surfziel, sondern ein Dutzend. Taghazout und Tamraght sind aus gutem Grund die erste Wahl für Einsteiger. Imsouane hat die längste und sanfteste Welle des Landes. Essaouira ist eine ummauerte Medina mit Weltklasse-Wind statt Weltklasse-Wellen. Safi hält eine Röhre, die als Anfängerziel schlicht nichts zu suchen hat, und niemand sollte sie dafür halten.


















