Anchor Point brachte Marokko in den 1960ern auf die Surflandkarte und ist bis heute der Grund, warum viele erfahrene Surfer Januarflüge nach Agadir buchen.
Die Welle
Eine lange Rechte, die sich um eine perfekt angestellte Landzunge legt und beim richtigen Swell weit über einen Kilometer abrollen kann. An großen Tagen hängt sie Abschnitt an Abschnitt, und das Zurückpaddeln die Point hinauf wird zur echten Arbeit.
Sie braucht echte Größe zum Anspringen — üblicherweise ab etwa 1,2 Metern — und hält weit größeren Swell als fast alles andere in der Region. Die besten Tage kommen aus tiefen Nordatlantiktiefs im Dezember, Januar und Februar.
Die älteren Namen
Die Landzunge trug längst andere Namen, bevor Surfer kamen. In der Surfliteratur erscheint sie als Ikhflout im lokalen Amazigh und als Madraba im Arabischen, und ältere Berichte nennen weitere lokale Namen für die Point.
Eine ehrliche Warnung
Das ist keine Welle zum Lernen und keine, an der man aus Neugier rauspaddelt. Der Takeoff liegt über Riff, das Line-up ist dicht und könnend, und ein Anfänger darin ist eine Gefahr für sich und alle anderen.
Wir bringen keine Schüler hierher. Wenn du auf einem Niveau surfst, auf dem Anchor realistisch ist, weißt du das bereits.
Der Andrang
Bei gutem Swell gehört sie zu den vollsten Wellen Marokkos, mit Einheimischen, Langzeitreisenden und Profis auf demselben Peak. Vorfahrt wird sozial und deutlich durchgesetzt. Sitz weit außen, warte, paddel niemandem hinein.
Stattdessen zuschauen
An einem großen Tag ist der Spaziergang die Point entlang eine der besten kostenlosen Vorstellungen Marokkos. Wir gehen oft mit Gruppen hinauf, wenn der Swell zu groß zum Surfen ist — eine Stunde davon lehrt mehr über das Lesen von Wellen als eine Woche Unterricht.
